Neuerungen zum Energieausweis

NEU seit 01.05.2021!

Gebäudeenergiegesetz (GEG): neue Regeln für Energieausweise

Seit dem 01. Mai gelten laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) neue Regeln für Energieausweise von Wohngebäuden, die verkauft oder neu vermietet werden.

Folgende Neuerungen wurden festgelegt:

  • Der Energieausweis muss detaillierte Angaben zum energetischen Zustand einer Immobilie enthalten. Neben Informationen zu CO2- Emissionen sind auch inspektionspflichtige Klimaanlagensowie durchgeführte Sanierungen und Modernisierungen anzugeben.
  • Sind Maßnahmen zur kosteneffizienten, energetischen Verbesserung des Gebäudes möglich, sind diese als individuelle Modernisierungsempfehlungen im Energieausweis enthalten.
  • Die Ermittlung erfolgt mittels einer Vor-Ort-Begehung durch den Fachexperten. Alternativ kann der energetische Zustand der Immobilie auch durch geeignete Fotos aufgezeigt werden.
  • Bei Verkauf oder Vermietung ist die Vorlage eines gültigen Energieausweises gesetzlich vorgeschrieben. Auch Makler sind jetzt dazu verpflichtet, bei der Vermarktung einen Ausweis vorzulegen.
  • Beim Kauf von Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, müssen Käufer ein Beratungsgespräch zum Energieausweis mit einem Energieberater führen. Vorausgesetzt, dieses wird kostenfrei angeboten.
  • Für Energieausweise, die bis zum 30. April 2021 fertiggestellt wurden, gibt es eine Übergangsfrist. Diese behalten auch weiterhin Ihre Gültigkeit von zehn Jahren.

Einen Energieausweis erstellt zum Beispiel der Energieberater vor Ort. Hilfreich kann dabei die Energieberater-Suche auf wuestenrot.de/energieberater sein.

Über den Energieausweis zur energetischen Sanierung:

Der Energieausweis gibt vor allem für Käufer älterer Immobilien einen ersten Überblick über die anstehenden Sanierungsmaßnahmen. Denn spätestens zwei Jahre nach Einzug in eine Immobilie kann eine Sanierungspflicht im Rahmen des GEG bestehen (Dämmungen, Heizung, etc.).