ERMITTLUNG DES BODENRICHTWERTES

Der Bodenrichtwert ist ein Durchschnittswert der Grundstückspreise, der je nach Region sehr stark unterschiedlich sein kann. So sind Grundstücke in begehrter Lage (z.B. Fußgängerzone, Hanglage mit Blick auf den See o.ä.) deutlich höher angesetzt, als Grundstücke, die in einem Dorf liegen oder gar „abseits der Zivilisation“. 

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Bei den mit einem € gekennzeichneten Bundesländer ist die Online-Ermittlung des Bodenrichtwertes kostenpflichtig.

Für weitere Informationen zum Bodenrichtwert wenden Sie sich an die Gutachterausschüsse der jeweiligen Bundesländer oder Banken, Sparkassen, Makler und Immobiliensachverständige.

Ausnahme: Tiefe Grundstücke

Bitte beachten Sie, dass bei sehr tiefen, bzw. langen Grundstücken nicht die gesamte Fläche als Baugrundstück zählt. die meisten Städte geben eine max. Grundstückstiefe von 40m an, die mit der Breite des Grundstücks multipliziert wird.

Das dahinter liegende Gartenland wird mit ca. 25-30% des Bodenrichtwertes vom davor gelegenen Baugrundstück eingerechnet, es sei denn, dass das Gartenland aus Bauland nutzbar werden könnte (falls das Bauamt dies zulässt). In diesem Fall wird der volle Bodenrichtwert angesetzt. Ab wann ein Grundstück als Gartenland zu berücksichtigen ist, finden Sie in der Bodenrichtwertkarte unter „Hinweise“, dort steht die Tiefe des Grundstückes für Bauland.

Grundstückswert richtig ermitteln

Grundstücksgröße x Bodenrichtwert = Wert des Grundstücks?

So einfach ist es leider nicht und dies ist auch ein Grund, weshalb Sie einen professionellen Immobilienmakler hinzuziehen sollten, den wir ermitteln Ihnen den richtigen Grundstückswert, damit Sie nicht unter Preis verkaufen!

Viele Faktoren spielen eine Rolle

Grundstück
  • Bodenrichtwert
  • Grundstückstiefe
  • Nutzungsart
  • Baulasten (z.B. Wege- oder Leitungsrechte)
  • Grundflächenzahl
  • Geschossflächenzahl
  • Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses


Nur wenn Sie diese Faktoren in die Berechnung einbeziehen, erhalten Sie einen korrekt ermittelten Grundstückspreis.

Gebäude

Zum Grundstückswert kommt noch der Gebäudewert hinzu. Ausgehend vom klassischen Ein- oder Zweifamilienhaus spielen auch hier mehrere Faktoren eine große Rolle, so z.B. Ausstattung, Alter, Modernisierungen, Restwertfaktor, etc.

Aufbauten, etc.

Als letzten Punkt werden noch Sonderausstattungen, Anbauten, Aufbauten, etc. berücksichtigt. Erst dann können Sie von einer vernünftigen und korrekten Immobilienbewertung ausgehen.

Trauen Sie sich das zu, dies selbst zu berechnen?

Überlassen Sie die Berechnungen lieber uns als Fachmann für Immobilien, damit auch alles beim Verkauf für Sie gut ausgeht.